Ein Wochenende im Nationalpark Hainich

[Beitrag enthält Werbung] Im Mai dieses Jahres haben wir im Rahmen einer Pressereise für ein Wochenende den Nationalpark Hainich erkundet. Denn das grüne Herz Deutschlands hat neben dem Thüringer Wald auch weitere herrliche Destinationen zu bieten, welche naturnahe Erlebnisse versprechen. Zwischen Eisenach, Bad Langensalza und Mühlhausen gelegen lässt sich hier nämlich wilde Natur erleben.

Nationalpark Hainich – UNESCO-Weltnaturerbe

Wusstet ihr, dass wir mit dem Nationalpark Hainich eine UNESCO Weltnaturerbe-Region in Thüringen haben? Ich auch nicht. Ebenfalls neu ist es für mich gewesen, dass der Hainich mit seinen Buchenurwäldern Thüringen’s einziger Nationalpark ist. Urwald, das bedeutet, dass der Natur und ihrer Entwicklung freien Lauf gelassen wird. Unberührte Natur also.

Das Tor zum Hainich bei Weberstedt

Der Nationalpark Hainich zum Mitmachen und Erleben

Neben den Ausflugszielen, welche ich in einem anderen Beitrag vorstellen werde, bietet der Nationalpark Hainich zahlreiche Mitmach-Angebote für alle Altersklassen. Bereits die Kleinen erhalten die Möglichkeit, im grünen Klassenzimmer mehr über den Wald, die Region sowie die Flora und Fauna zu erfahren. Der Outdoor-Biologie-Unterricht findet entlang eines Lern-Wanderweges mit unterschiedlichen Stationen statt.

Besonders spannend ist auch die Option, als Junior Ranger im Park aktiv zu sein. Kinder ab 8 Jahren, klein A. ist also leider noch zu jung :-), treffen sich im Rahmen dieses Programms regelmäßig und erkunden unter der Leitung eines erfahrenen Rangers die Natur, bestimmen Baumarten, lesen Tierspuren und unternehmen gemeinsame Paddel- oder Kletter-Ausflüge.

Das gesamte Mitmach-Programm, in welchem sicherlich für jeden Naturfreund etwas dabei ist, findet ihr hier …

WaldResort Hainich

Aus dem Bett, rein in den Wald

Genächtigt haben wir im wunderbaren WaldResort. Besondere Entspannung im Nationalpark bietet zudem das Waldbaden. Jürgen Dawo, „Town & Country“-Gründer und Erbauer des WaldResorts in Weberstedt, hat uns mit zum Shinrin Yoku genommen.

WaldResort Hainich | Jürgen Dawo

Unser Ausflug in den Wald begann beim Start des Feensteigs. Der Feensteig nimmt euch mit in eine märchenhafte Welt. Denn an unterschiedlichen Stationen lassen sich Auszüge aus Märchen lesen, ergänzt um kleine Aufgaben und Rätsel.

Unser Waldbademeister hat uns im Laufe des Vormittags dabei geholfen, unsere Sinne zu schärfen, die Natur ganz bewusst wahrzunehmen, ihr zu lauschen, sie spüren, sie wie ein kleines Kind mit allen Details zu entdecken. Und auch ein wenig wild wachsender Bärlauch wurde genascht. Gepaart wurde dieser Ausflug mit einigen Entspannungsübungen mitten im Wald. Da klein A. ein anderes Verständnis von Ruhe und Entspannung besitzt, haben wir uns bei diesen praktischen Übungen jedoch ein wenig von unserer Gruppe distanziert und den Wald auf eigene Faust weiter erkundet. 😉

Hainich | Bärlauch

herzmama-Tipp für Shinrin Yoku-Interessierte

Wer mehr über Shinrin Yoku erfahren möchte, dem möchte ich das Buch von Jürgen Dawo sehr empfehlen. Als erfolgreicher Geschäftsmann erlitt er vor Jahren selbst einen BurnOut, vor welchem er möglichst viele Menschen bewahren möchte. Eine Methode stellt die Hainich Shinrin-Yoku-Methode® dar, über welche er in seinem Buch „Waldbaden – Zurück zur Natur“ schreibt.

Übrigens: weitere Beiträge zu kulinarischen Genüssen und Ausflugszielen im Hainich werden in Kürze verbloggt. 😉

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