Iss-eine-Cranberry

Heute ist der “Iss-eine-Cranberry”-Tag.
Wir wollen die kleinen Beeren mal unabhänig von der allseits bekannten Cranberrysoße und den Cranberry Muffins betrachten. 

Herzmama Johanna hat ein paar Fakten zur “Kulturpreiselbeere” und auch etwas zum Naschen dabei.

Die Kult-Beere

Die aus den östlichen Hochmooren Nordamerikas stammende Cranberry stand schon vor vielen Jahrhunderten bei den Indianer aufgrund ihrer gesunden und heilenden Eigenschaften auf dem Speiseplan.

Die ersten nordamerikanischen Siedler „die Pilgerväter“ gaben ihr dann den Namen „Kranichbeere“, da die Form der Blüte sie an den Kopf und Schnabel des Kranichs erinnerten.

Bis heute ist der kleine Vitaminlieferant ein Grundbestandteil der amerikanischen Geschichte – vorallem als Cranberrysoße beim traditionellen Thanksgivig Menü.

Bild: freepik

Auch in Europa, Asien und Nordamerika hat die Beere ihren Weg in verschiedene Rezepte für Getränke und Gerichte gefunden.

Der gesundheitliche Aspekt des Heidekrautgewächses ist immer wieder Thema vieler “Superfood”-Diskussionen.

Vitamin C, auch unter der Bezeichnung “Ascorbinsäure” bekannt, hat allerdings einen sauren Geschmack.
Mit durchschnittlich 7,5 bis 10 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm enthalten Cranberries sogar mehr als Zitronen. Der ebenfalls hohe Anteil an Gerbstoffen macht die Früchte bitter.

Um rohe Cranberries genießbarer machen, kann man sie mit Zucker bestreuen, mit Honig oder Ahornsirup beträufeln.
Im Schnitt rechnet man 50 Gramm Zucker für 200 Gramm frische Cranberries.

Die gesunde Superberry

Bild: freepik

Cranberries sind reich an Vitaminen, wichtigen Mineralien und Spurenelementen. Durch den hohen an Pflanzenfarbstoffen, welche eine ganze Liste an gesunden Wirkstoffen aufweisen, sind die kleine Beeren wahre Booster für das Immunsystem. Die sogenannten Flavonoiden sind:

  • entzündungshemmend
  • antioxidativ
  • antifungal
  • antiviral
  • antibakteriell
  • antimikrobiell
  • antikanzerogen

Vitamine und Minerale der Cranberry

  • Vitamin C
  • Provitamin A
  • Vitamin B6
  • Vitamin K
  • Eisen
  • Kalzium
  • Magnesium
  • Natrium
  • Folsäure
  • Sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Anthocyane

Gesundheitliches Nutzen

Anmerkung: alle hier aufgeführten Informationen stammen aus verschiedenen Quellen im Internet.

Erkältungen und Grippe
Der regelmäßige Konsum von Cranberries ist zwar nicht zur Vorbeugung bei Erkältungen aber lindert nachweislich die Symptome.

Vorbeugung gegen Harnwegsinfektionen
Eine in der Cranberry enthaltene Substanz kann verhindern, dass Bakterien sich an der Blasenwand festsetzen und so zur Vorbeugung gegen Blasen- und andere Harnwegsinfektionen beitragen. Studien dazu lieferten allerdings nur „Tendenzen“.

Weniger Zahnbelag
Cranberries reduzieren Zahnbelägen, da sie die Bildung von Haftenzymen verhindern und dies führt dann zu weniger Keimen und Bakterien im Mund. Natürlich sind die Beeren keine Alternative zum gründlichen Zähneputzen aber eine sinvolle weitere Präventionsmöglichkeit.

Gutartige Prostatavergrößerung
Einzelne kleinere Studien haben gezeigt, dass die Moosbeere Männern mit gutartig vergrößerter Prostata helfen konnte. Sie hatten weniger Probleme mit dem Wasserlassen.

Arteriosklerose
Studien am Menschen werde erst durchgeführt aber man hat Schweine ein halbes Jahr lang täglich mit pulverisiertem Saft dieser Beeren gefüttert. Resultat: Die Gefässe der Tiere waren deutlich flexibler und elastischer als die ihrer Artgenossen, die kein Cranberry-Pulver erhielten.

Achtung!

Wenn Sie größere Mengen konsumieren, könnte das allerdings zu Magenschmerzen oder Durchfall führen.

(Klein-) Kinder und Cranberries

Da die Beeren so sauer sind, werden sie selten für Kleinkinder verwendet. Man kann jedoch mit der Komponente im Brei in geringen Mengen spielen. Empfohlen wird hier aber erst zwischen dem 8. und 12. Monat mit anzufangen.
Wie bei jedem neuen Lebensmittel was eure Kleinen ausprobieren ist hier natürlich auch wieder auf eventuelle Unverträglichkeiten zu achten.

Für das junge Imunsystem sind Cranberries ein wahrer Segen:

  • Sie helfen Infektionen in Schach zu halten, indem sie das Imunsystem stärken
  • Durch die vielen Ballaststoffe wird der Stuhlgang reguliert, die Verdauung erleichtert und hilft gegen schlechtes Cholesterin
  • die Beere ist ein hervorragendes Nahrungsmittel für das Herz, senkt den Bluddruck und hilft Blutgefäße vor Schäden durch oxidativen Stress zu schützen

Hafer-Cranberry-Kekse für Groß und Klein

Haferflocken-Cranberry-Kekse Foto: © Kevin Ilse
Bild: billa.at

Als kleinen Snack mögen viele Kinder Kekse. Hier also ein klitzekleines, gesundes Keksrezept, welches ihr in nur 20 Minuten zum Naschen verhilft:

– 80 g Haferflocken
– 40 g getrocknete Cranberrys
– 100 ml kaltes Wasser

Die Carnberries fein hacken, unter die Haferflocken mischen und mit dem Wasser vermengen.
Alles 5 Minuten quellen lassen und dann kleine Häufchen auf dem Backblech verteilen. (pssst… am Besten das wiederverwendbare Backpapier nicht vergessen 😉 )
Das Ganze kommt dann 12-15 Minuten in den auf 180°C vorgeheitzten Backofen bis es glodbraun wird und kann dann, nach dem Abkühlen, genascht werden.

Ihr wollt noch mehr leckere Rezepte von uns?
Schaut doch mal in unsere Kategorie „Food„…
Dort findet ihr zum Beispiel Herzmama Julias vegane Waffelrezepte und meine Obst- und Gemüsechips!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.